Nichttragende Innenwände

Schnell und flexibel.

Sowohl Aufbau als auch ein durch veränderte Wohnbedürfnisse erforderlicher späterer Abbau ist mit den flexiblen Trockenbausystemen von Knauf schnell und sauber durchzuführen. Es entsteht kein unnötiger Platzverlust, da die unterschiedlichen Breiten der Knauf Metallprofile genau den Platz zur Verfügung stellen, der für den Installationsaufwand, die Dämmung, den Schall- oder Feuerschutz notwendig ist.

Metallunterkonstruktion

Wandverlauf mit Hilfe eines Lotes an Fußboden und Decke markieren und die Türöffnungen einzeichnen. Die Knauf Rahmenprofile UW für Boden, Decke und Schrägen mit einer Blechschere maßgerecht schneiden. Dichtungsband auf die UW Rahmenprofile kleben und diese entlang des markierten Verlaufes mit Knauf Drehstiftdübeln befestigen. Der Anschluss an senkrechte Wände erfolgt mit Knauf CW-dB Ständerprofilen.

Knauf Ständerprofil CW-dB mit Dichtungsband bekleben und an die Wandseiten schrauben (max. Dübelabstand = 1 m; bei Wänden mind. 3 Befestigungspunkte). Weitere CW-dB Ständerprofile im richtigen Achsabstand in die UW Rahmenprofile einstellen (maximaler Abstand 62,5 cm bei Knauf Gipsplatten, siehe auch Tabellen). Plattenenden (bei Querbeplankung) bzw. Plattenseiten (bei Längsbeplankung) liegen immer auf der Profilmitte. Die Öffnungen aller CW-dB Ständerprofile zeigen in eine Richtung.

Für einen Türeinbau Knauf UA-Aussteifungsprofile als seitliche Türpfosten einsetzen, Knauf Türsturzprofil in der richtigen Höhe über die UA-Aussteifungsprofile schieben und mit Klebestreifen fixieren. Im Türduchgang Knauf Türpfostensteckwinkel zur Verstärkung oben und unten an den UA-Aussteifungsprofilen anbringen und diese im Boden- und Deckenbereich mit Knauf Drehstiftdübeln befestigen.

Wenn die Wand niedriger als 2,60 m, die Tür schmaler als 88,5 cm und das Türblatt weniger als 25 kg wiegt, kann anstelle des Knauf UA-Aussteifungsprofils auch das Knauf CW-db Profil als Türpfosten verwendet werden. Dieses ist auch im Durchgangsbereich oben und unten mit Knauf Türpfostensteckwinkeln an Boden und Decke zu befestigen.

Achsabstand der Unterkonstruktion bei Längsbeplankung
Gipsplattenbreite Achsabstand
60 cm 30 cm
90 cm 45 cm
Achsabstand der Unterkonstruktion bei Querbeplankung
Gipsplattenlänge Achsabstand
125 cm 62,5 cm
260 cm 52 cm

Beplanken

Eine Seite der Metallunterkonstruktion mit den zugeschnittenen Knauf Platten, Stirnkantenversatz mehr als 40 cm, beplanken.

In den entstandenen Wandzwischenraum Stromkabel, Installationsleitungen und Dämmmatten einlegen. Als Durchführung für Stromkabel werden die H-förmigen Stanzungen umgebogen.

Anschließend die zweite Seite mit Knauf Platten beplanken. Im Bereich über der Tür sollten die Längsfugen mind. 20 cm von den Zargen entfernt sein. Für Lichtschalter und Steckdosen werden mit Lochsäge oder Stichsäge Aussparungen vorbereitet und die Installationen eingesetzt.

Spachteln

Mit dem neuen System Uniflott wird Verspachteln einfach wie nie. Mit nur zwei Spachtelgängen erreichen Sie im Nu glatte Wände für alle Arten von Oberbelägen.

1. Knauf Uniflott als Grundschicht in die Gipsplattenfuge einbringen. Die Schnittkanten müssen zuvor angefast und mit Knauf Tiefengrund grundiert werden. Kanten an beanspruchten Flächen und in Bereichen, die Bewegungen ausgesetzt sind, mit einem Fugendeckstreifen verspachteln, um eine nachträgliche Rissbildung zu vermeiden.

2. Mit dem Schraubgriffspachtel scharf abziehen.

3. Nach dem Aushärten (nach ca. 1 h - je nach Umgebungstemperatur) überstehendes Material grob abstoßen.

4. Knauf Uniflott Finish mit der Traufel auftragen und glatt abziehen.

5. Nach Trocknung gegebenenfalls schleifen. Hier kann mit herkömmlichem Schleifpapier gearbeitet werden, da Knauf Uniflott Finish dieses nicht zusetzt.