Zur Materialberechnung wird der maßstabgerechte Grundriss der Flächen auf Millimeterpapier übertragen und darauf das Verlegemuster nach Fliesengröße und vorgesehener Fugenbreite eingezeichnet. Zu der so errechneten Anzahl der benötigten Fliesen werden für Verschnitt ca. 5 – 10 % (bei Diagonalverlegung), für spätere Reparaturarbeiten weitere 5 % dazugerechnet.
Sind die Wände rechtwinklig, wird die Mitte mit dem Senklot markiert und die Fliesen daran ausgerichtet. Randfliesen sollten mindestens eine halbe Fliesenbreite haben.
Wenn keine bestimmte Wandhöhe verfliest werden soll, unten mit ganzen Fliesen beginnen. Bei festgelegter Höhe oben mit ganzen Fliesen starten und angeschnittene Fliesen unten verlegen.